Über den Wert von spirituellen Retreats:

Gedanken, hier frei übersetzt und wiedergegeben, von meinem tibetischen Lehrer: Dr. Pasang Yonten Arya (tibetische Medizin, Bardo Praxis)

«Der Wert spiritueller Retreats liegt darin, Anleitung, Verständnis und authentische spirituelle Pfade gezeigt zu bekommen um spirituell zu wachsen oder einfach ein besseres menschliches Wesen zu werden.

Retreats helfen spirituell suchenden Menschen, viele Aspekte auf dem Weg zu verstehen, welche im Alltag kaum zum Bewusstsein kommen, oder sogar einfach nicht beachtet oder vergessen werden.

Wir können als Menschen natürlich auch keine Retreats besuchen und einfach für uns alleine praktizieren. Leider kommt dann oft die Faulheit und wir verlieren den Anschluss an unsere spirituelle Entwicklung. Unser Ego überspringt dann einfach unsere spirituelle Praxis und auch die Umwelt - ob Freunde oder Familie - können uns ablenken oder beeinflussen auf dem spirituellen Weg zu bleiben.

In den Retreats entsteht eine eigene Sphäre, eine Kraft - die Kraft der «Sangha» -, welche zusammenbindet, tiefer in die spirituellen Welten einzutauchen und diese Praxis auch weiter zu führen.

Den Wert, welchen ich als Leiter solcher Retreats erkenne, ist, dass sich die spirituelle Praxis im Alltag der Menschen vertieft, größere Bewusstheit und Erkenntnisse sich zeigen und auch Beziehungen mit anderen Menschen besser werden. Das Gedankenkarussell läuft langsamer, die Gedanken werden leichter, vergebungsvoller und bekommen eine positive Ausrichtung.

Die Anforderung die Leitung von Retreats zu übernehmen, bedingt für mich natürlich die eigene spirituelle Praxis stetig soweit wie möglich zu entwickeln.

Damit ein Retreat auch gute Resultate zeigt, ist es wichtig, dass die Leitung wie auch die Teilnehmer sich mit ganzer Seele/Geist und Körper auf den spirituellen Pfad einlassen durch Meditation, Yoga Praxis und Medizin Buddha Sadhana.

Es ist bei jedem Retreat wichtig, dass egal welcher Lehrer/in es auch sein möge, ein authentischer Pfad, ein gutes Herz und ein hohes Maß an spiritueller Erfahrung in spiritueller Praxis vorhanden ist.

Eine Gruppe anzuleiten ist dementsprechend eine hohe Verantwortung und sogar auch harte Arbeit, bei welcher es nicht darum geht Respekt oder Anerkennung von den Teilnehmern zu erhalten, sondern vielmehr gemeinsam den Weg in der spirituellen Entwicklung zu gehen.»

 

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