«Wo der Herr nicht das Haus baut, da arbeiten umsonst, die daran bauen.» (Psalm 127,1)

Der heilige Apostel Paulus schreibt in einem Brief an die Römer: « Dass wir oft nicht wissen, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, welche nicht in menschliche Worte gekleidet werden können.» (Röm 8,26)

Wenn wir uns bewusst werden, das im Gebet - Gott - die Hauptperson ist und nicht wir, dann erkennen wir auch, dass Gott die Initiative unseres Gebetes in uns übernimmt und uns ruft.

Diese Initiative führt uns zurück zu unserer wahren Menschlichkeit, zu unserer besonderen Würde. (Karol Wojtyla)

Das Gebet ist stets «Opus Glorie» (ein Werk des Ruhmes). Durch unser Gebet können wir das sein, was wir sind nämlich Gottes Geschöpfe, und damit können wir werden, was wir sein sollen, nämlich in Christus Priester, Prophet und König in der Schöpfung.

Karol Wojtyla sagt weiter dazu: Der Mensch kann die Fülle des Gebets nicht erlangt, wenn er selbst sich auf bestmögliche Weise äußert. Erst, wenn er zuläßt, dass Gott selbst im Gebet vollständig gegenwärtig wird erscheint die Fülle.

Große Gebetslehrer/innen welche Geschichte geschrieben haben und darin Vorbilder sind, ist der Heilige Franz von Assisi, die Heilige Theresa von Avila, der Heilige Johannes vom Kreuz, der Heilige Ignatius von Loyola und der Heilige Seraphim von Sarow und viele andere. Auch im tantrischen kashmirischen Shivaismus wurden Formen des Herzensgebetes praktiziert.

In den Gebetstagen wollen wir uns in Stille, mit Kontemplation dem inneren Gebet widmen, gemeinsam die Gegenwart Gottes erleben und mit theoretischen Ausführungen zur vertiefenden Gebetspraxis unseren Geist schulen und unsere Seele durch spezielle Meditationen nähren.

Jede/r ist herzlich dazu eingeladen.

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